Maroon Bells, Colorado
Sevens

Unsere schönsten Fotos aus dem Jahr 2019

Unser Reisejahr 2019 war wirklich ziemlich intensiv und dadurch auch sehr abwechslungsreich. Ursprünglich hatten wir eigentlich „nur“ eine fast dreiwöchige Reise nach Georgien & Armenien geplant. Und zur Verkürzung des Winters noch eine Woche Sizilien Anfang März eingeplant. Doch dann kam relativ kurzfristig die Einladung zu einer indischen Hochzeit und binnen 24h haben wir unsere Flüge gebucht. Auch hat uns die Woche mit dem Camper voriges Jahr sehr viel Spaß gemacht, weshalb wir uns ein weiteres Mal einen Camper ausborgen wollten. Hierfür hätten wir sogar unsere 1. Kooperation nach langem Hin und Her ausgehandelt, doch der Vermieter hat es sich kurzfristig (so ca. 2 Tage vor dem Reisestart) anders überlegt und obwohl wir schon einen Teil der vereinbarten Leistung erbracht hatten, haben wir mehr oder weniger durch die Finger geschaut – und mussten somit für den Camper um einiges mehr bezahlen. Unser Ziel war Bayern, die gesamte Woche fiel zwar wettermäßig regelrecht ins Wasser, doch die bayrische Landschaft hat uns dennoch regelrecht verzaubert. Als Abschluss des Reisejahres sollte es für uns ein weiteres Mal für 3 Wochen in die USA gehen. Und auf Grund des unerwartet warmen Wetter Ende Oktober ging es quasi unmittelbar nach Rückkehr aus den USA noch für ein paar Tage nach Slowenien. Hier war es wirklich sehr praktisch, da wir den Großteil der Utensilien erst gar nicht ausgepackt haben … 😉

Zwischendurch waren wir noch das eine oder andere Mal in Österreich unterwegs, wovon es auch ein Bild in die Top 13 geschafft hat. (Dass wir die Challenge der 6 Gegensätze + schönstes Foto annehmen versteht sich von selbst. 😉 )

Überblick unseres Reise/Fotojahres 2019

Zur Auswahl der Bilder war klar, es soll zumindest jeder Trip außerhalb Österreich mit mindestens einem Bild vertreten sein. Bei 13 Bildern und „nur“ 6 Reisen sollte das ja schaffbar sein … 😉 Dennoch fällt die Auswahl dieses Jahr besonders schwer. Als Titelverteidiger wollen wir natürlich ein weiteres Siegerfoto als bestes Foto auswählen. 😉 Doch wir finden zu viele Fotos, welche eigentlich in der Kategorie ‚Schönstes Foto‘ nominiert werden sollten. Dennoch haben wir eine Entscheidung getroffen. Hier gleich mal ein ganz großes Dankeschön an Michael von erkunde-die-welt.de für die abermalige Organisation der Fotoparade! 🙂 Macht immer wieder Spaß nochmal in Erinnerungen zu schwelgen und das Jahr revue passieren zu lassen. Also los gehts! 🙂

Stadtbild / Landschaft

Als Stadtbild starten wir mal mit Georgien. In Georgien stand quasi täglich ein neues Highlight am Plan, dennoch waren die Bergdörfer in Uschguli eines der besonderen Highlights für uns. In der zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden Dorfgemeinschaft leben ca. 70 bis 80 Familien (ca. 200 Menschen). Uschguli liegt auf ca. 2150 m Seehöhe und ist bekannt für die typischen swanetischen Wehrtürme (ein paar davon sind am Bild ersichtlich). Die Anreise aus dem 44 km entfernten Mestia ist spannend, je nach Jahreszeit ist ein Auto mit Allrad sehr zu empfehlen. Uns hat die Zeit in Georgien wirklich sehr beeindruckt. Besonders toll fanden wir, dass wir vielerorts ganz alleine waren, vor allem je weiter man sich von der Haupttouristen-Route entfernte. Leider war das Wetter in Uschguli nicht auf unserer Seite und ein Nachmittag inkl. Sonnenuntergang und dem folgenden Sonnenaufgang fallen ins Wasser, somit haben wir leider nicht geschafft von allen Locations ein optimales Foto zu bekommen. Aber so stehen die Zeichen gut für eine Wiederkehr … 😉 Mehr Eindrücke gibt’s im Video auf YouTube, welches wir wirklich sehr empfehlen können.

Und für die Landschaft bleiben wir gleich in Europa. Eines unserer Highlights in Bayern war der Geroldsee. Mit den vielen Hütten bietet diese Location zahlreiche Fotomotive in alle Richtungen. Und es war der erste Tag während des Trips, an welchem wir Sonne gesehen haben und es überhaupt einen Sonnenuntergang gab. Was gute, wie aber auch schlechte Seiten hat, wie sich später herausstellte. Da es unsere letzte Nacht im Camper war und unsere Lebensmittelvorräte so gut wie aufgebraucht waren, war unser Plan nach dem Sonnenuntergang in ein Restaurant essen zu gehen. Wir haben beim Vorbeifahren auch schon einige nette Lokale ausgemacht. Doch es stellt sich heraus, dass diejenigen, die am Weg zu unserem Übernachtungsplatz liegen, nur bis 21 Uhr geöffnet haben. Damit haben wir Stadtmenschen natürlich nicht gerechnet … 😉 Und da wir nicht einige Kilometer (ca. 30 min) bis zum nächsten größeren Ort fahren wollten, zauberten wir uns mit den Essensresten ein unerwartet leckeres Abendessen (zumindest angesichts der Umstände). 😉 Im Video gibts noch mehr Einblicke.

Tier / Pflanze

Tier ist eine sehr schwierige Kategorie für uns dieses Jahr. Denn wir sind das erste Mal seit 3 Jahren nicht in Afrika gewesen und die Durchsicht der Fotos ergab, dass zwar das eine oder andere Tierfoto entstanden ist, aber allesamt nicht so prächtig sind.  In der Kategorie Tiere präsentieren wir ein daher Bild des höchsten Berges, den wir 2019 fotografieren durften inkl. einer Herde Kühe. Diese befindet sich nicht wie man auf einem Tierfoto vermuten würde groß im Vordergrund, aber ist immerhin sichtbar – also in unseren Augen keine Themenverfehlung. 😉 Bei dem Berg am Bild handelt es sich dabei um den Kazbegi mit 5047 m in Stepantsminda, Georgien. Wir waren insgesamt 4x (2x Sonnenaufgang, 2x Sonnenuntergang) dort – die Berglandschaft in Georgien ist aber so vielfältig, dass man sich selbst nach 4 Besuchen noch nicht sattgesehen hat … 😉 Mehr Eindrücke gibt’s im Video auf YouTube, welches wir wirklich sehr empfehlen können.

Und auch in der Kategorie Pflanze müssen wir den Begriff etwas dehnen. Also klar, es gäbe Fotos von unzähligen Blumenwiesen, welche wir auf unserer Reise durch Georgien und Armenien im Frühling vorgefunden haben. Und diese sind schön (und einige davon werden wir in den kommenden Wochen auch auf Instagram posten), doch um in den 13 Bildern einen repräsentativen Einblick in Georgien/Armenien zu geben, haben wir uns gegen zB ein Mohnblumenfeld entschieden, welches überall auf der Welt sein könnte, also wo die Pflanze der Hauptdarsteller am Bild ist und wollen die Kategorie Pflanze etwas dehnen, indem wir ein Bild von unserem südlichsten Punkt der Reise in Tatev, Armenien für die Kategorie Pflanze präsentieren. Der Zusammenhang mit Pflanze – falls ihr das nicht auf den 1. Blick erkennt 😉 – sehen wir mit den Büschen, welche den unteren Rand des Fotos zieren 🙂 Und es steht fest, nächstes Jahr können wir nicht so viel unterwegs sein – der Fotoparade wegen. 😉

Berge / Meer

Die Kategorie Berge / Meer ist ein toller Gegensatz und ich bin froh, dass wir uns nicht für eines entscheiden müssen. Denn ich liebe beides und möchte keines davon missen. 😉

Für die Kategorie Berge hätten wir vermutlich hunderte Motive, sind es doch unsere meistfotografierten Objekte. 😉 Die Entscheidung fällt auf ein Foto aus Slowenien, welches wir beim Sonnenaufgang in Bled geschossen haben. Im Stockdunkeln geht es die rund 150 Höhenmeter auf den Aussichtsberg hinauf, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die traumhaft schöne berühmte Insel im Bleder See hat. Doch der Ausblick in die andere Richtung mit den aufsteigenden Nebelschwaden und der aufgehenden Sonne hat uns fast noch besser gefallen. 🙂

Eine Reise in die USA ist für uns jedesmal ein bisschen wie heimkommen. Und am liebsten starten und beenden wir unsere Reisen in L.A. Das ist schon fast wie ein Ritual für uns. Quasi jedes mal geht’s dabei an einen der vielen Strände, wie zB hier zum Manhattan Beach. Und obwohl wir schon so oft für einen Sonnenauf- oder –untergang an einem der Strände waren, ist es trotzdem jedesmal etwas besonderes am Meeresrand zu stehen und die Wellen zu beobachten. Auch fotografisch gesehen ist es ein wahres Eldorado, gibt es leider mehr Motive als Zeit im Licht der untergehenden Sonne. 😉

Fremdländisch / Einheimisch

Dies ist wirklich die einzige Kategorie, wo die Wahl der Fotos gleich von Beginn an feststand. Schon beim Lesen der Kategorien war uns beiden unabhängig voneinander klar, welche Fotos wir hier ins Rennen schicken. Und zwar ganz klar – Fremdländisch – das war in diesem Jahr Indien für uns. Es war unser erster Indien-Besuch und der eigentlich auch nur wegen der Einladung zur Hochzeit. Die Reise war ein wenig überstürzt, aber eventuell gerade deshalb umso intensiver. Ich habe die Zeit dort wirklich sehr genossen. Zum Einen natürlich das leckere Essen, aber vielmehr das, was man erlebt, auf der Straße, auf der Hochzeit, im täglichen Leben. Ich wusste, dass es in Indien eine Vielzahl an Religionen gibt, mir war es aber eigentlich nicht bewusst, dass es in Indien derart viele Moscheen gibt. Und des öfteren haben wir das muslimische Abendgebet lautstark aus allen möglichen Richtungen ertönne gehört. Und das war wirklich jedesmal ein Gänsehautmoment der besonderen Art, wenn rundherum lautstarke Gesänge beinahe zeitgleich erklingen. Dazu kommt die Hochzeit, welche nicht mit Hochzeiten in unseren Breiten zu vergleichen ist. 1000 Gäste sind dort normal und erst jetzt weiß ich, wie das überhaupt möglich ist. 😉 Dennoch war eines der Highlights der Besuch des Taj Mahal – oder besser gesagt, der 2. Besuch des Taj Mahal. 😉 Wir haben glücklicherweise für den Fall von suboptimalen Lichtverhältnissen gleich mal 2 Tage in Agra geplant. Und obwohl wir das erste Mal wirklich toll fanden und mega beeindruckend, hat die Durchsicht der Fotos am Abend ergeben, wir müssen nochmal hin. Denn eine Wolke hat die Sonne ausgerechnet zu Sonnenaufgang verdeckt und bis die Sonnenstrahlen das Taj Mahal erreichten, das Licht zu grell dafür war. Der zweite Besuch war dafür noch um einiges magischer. Denn kaum angekommen ziehen Nebelschwaden am Taj Mahal vorbei. Auch wussten wir nun schon besser, zu welchem Zeitpunkt man von wo das beste Foto bekommt. Auch wenn die Location für unser fremdländisches Bild feststeht, geht es noch darum eines der Fotos für diese Location auszuwählen. Hier entschieden wir uns für die Ansicht von der Seite, wo man den Bodennebel gut erkennen kann. Im Video kann man sich einen noch besseren Eindruck der magischen Nebelstimmung verschaffen. Und eine Übersicht über Route/Locations hier.

Für die Kategorie Einheimisch wählten wir ein Foto aus Österreich, genauer gesagt von Podersdorf am Neusiedler See im Burgenland. Dieses entstand während einem Familien-radfahr/Weinverkostungs-Ausflug und das Schauspiel ereignete sich an einem Morgen im Mai.

Sonnenaufgang / Sonnenuntergang

Seit unserer ersten Reise in den Westen der USA vor 11 Jahren wollen wir zum Sonnenaufgang zum Mesa Arch. Wenn man im nächsten Ort nächtigt ist das mit gewissen Einbußen verbunden, wie zeitig aufstehen, Frühstück fällt aus, usw. Dennoch brauchten wir 3! Anläufe, um zu diesem Foto zu gelangen. Beim ersten Mal wollten wir das mit dem Frühstück nicht wahrhaben und waren letzten Endes einfach zu spät dran. Beim zweiten Mal, wo die Zeit optimal war, hat das Wetter nicht mitgespielt und statt einem Sonnenaufgang konnten wir nur eine dicke Wolkenschicht beobachten. Aber aller guten Dinge sind drei, so haben wir es dieses Jahr ein weiteres Mal probiert und endlich geschafft! 🙂 So schön wie das Foto auch sein mag, so wenig ist dies mit genießen oder etwas in der Art zu vergleichen. Wenn man weit mehr als 1 Stunde vor Sonnenaufgang dort ist, hat man die Chance auf einen guten Platz. (Siehe Reality-Check in unseren USA 2019-Highlights auf Instagram.) Die Stative stehen dicht gedrängt, es herrscht ein bisschen eine Prügel/Totschlag-Stimmung, aber wenn man das alles ausblenden kann, ergibt das ein wunderschönes Foto. 🙂 Leider gibt es dennoch einen Wermutstropfen, denn beide Timelapse-Videos sind zum Schmeißen, da die rücksichtsvollen Menschen pausenlos am Stativ angelaufen sind. Was für ein Foto nicht weiter schlimm ist (macht man halt im Anschluss nochmal eines), ist für das Video ein K.O.Kriterium. Sehr schade, aber so können wir uns das bei unserem nächsten Besuch in der Gegend nochmal geben. 😉

Zum Sonnenuntergang: Eines meiner Highlights in Sizilien sollte der Besuch der Salzmühle in den Salinen von Trapani sein. Leider waren diese Anfang März jedoch überflutet und ein Besuch nicht möglich. Also suchen wir uns kurzerhand eine Alternative und entdecken an der Küste ein paar Stege. Leider liegt von den ca. 10 Stegen keiner perfekt, dass die Sonne Anfang März direkt dahinter untergehen würde. Doch der Grund, weshalb wir diesen Sonnenuntergang für die gleichnamige Kategorie wählen war ein anderer. Nachmittags war es recht windig und Anfang März hat man ein kleines Jäckchen gut vertragen. Doch mit dem Sonnenuntergang legt sich der Wind und das Meer war so unfassbar ruhig – wir haben noch nie so ein ruhiges Meer gesehen – dazu spielt der Himmel die schönsten Farben. Dies war wirklich ein magischer Sonnenuntergang, den ich nicht mit pausenlos abdrücken verbrachte, sondern zwischendurch einfach nur die unfassbare Ruhe und die sagenhafte Spiegelung der Wolken im Wasser bewunderte. Und wenn ich heute an Sizilien zurückdenke, denke ich an genau diesen Moment und die leckeren Cannoli. 🙂 Im Video könnt ihr euch davon selbst einen Eindruck verschaffen.

Schwarz-Weiß / Bunt

Schon seit langem möchte Daniel unbedingt einmal die Albuquerque Balloon Fiesta besuchen. Und dieses Jahr war es endlich mal so weit, da wir gerade in der Gegend waren … 😉 Und was soll ich sagen, es ist schon ein wahnsinnig toller Anblick, wenn an die 500 Ballons in allen Farben den Himmel zieren. In diesem Moment sind auch alle Anstrengungen vergessen (um rechtzeitig aufs Gelände zu gelangen wird eine Ankunft gegen 4:00 morgens empfohlen … und gegen 3:00 morgens aufzustehen ist jenseits von gut und böse). Und außerdem lieben wir solche Colorkey Bilder, was sich für diese Kategorie Schwarz-Weiß und diesem Motiv in unseren Augen recht gut eignet.

Für die Kategorie Bunt haben wir auch ein Bild von unserer USA Reise durch Colorado gewählt. Die Fall Foliage in Colorado hat uns einfach geflasht. Dieser Kontrast der Laubfärbung, die wir in Europa so intensiv und vor allem so einheitlich nicht kennen in Kombination mit dem tiefblauen Himmel und dem Bergpanorama ist einfach einzigartig. Es gäbe in dieser Kategorie so viele Motive – wir haben uns jedoch für ein relativ bekanntes entschieden und zwar die Crystal Mill in der Nähe des Ortes Marble. Um den Weg zur Mühle bewerkstelligen zu können gibt es mehrere Möglichkeiten, entweder man hat ein Auto mit ausreichender Bodenfreiheit oder man nutzt einen der Verleihe von vierrädrigen Offroadfahrzeugen oder man bewältigt die 12-14 Kilometer (je nach Startpunkt) zu Fuss. Wir haben uns für die letzte Variante entschieden, da der Weg zwar grundsätzlich mit unserem Auto machbar wäre, jedoch grenzwertig und wie sich unterwegs herausstellte eine gute Entscheidung war. Und obwohl uns immer wieder Fahrzeuge überholten bzw. entgegen kamen war vor Ort dann relativ wenig los. Um zum Fluss runter zu kommen muss man 10 Dollar pro Person an den Besitzer der Mühle zahlen – uns wurde jedoch versichert, dass das Geld für die Erhaltung der Mühle verwendet wird. Jedenfalls ist diese Investition goldes Wert, denn außer uns haben dieses Angebot nur die wenigsten genutzt und so konnten wir uns fotografisch austoben.

Schönstes Foto

Hmmm … bei diesen vielen schönen Fotos und noch viel schöneren Erinnerungen, welches ist nun das schönste Foto? Dh. jenes, wo Gefühl, Stimmung, Licht und Location zusammen am schönsten sind und am meisten in Erinnerung geblieben sind.

Die Wahl fällt für uns auf den Sonnenaufgang am Reflection Canyon. Die Location hat +++ verdient, das Licht war mega +++, die Stimmung war durchwachsen ++ und das Gefühl – nun ja, das am Rücken war — 😉 Na Scherz beiseite, selten haben wir für ein Foto so viel Körpereinsatz gezeigt wie für dieses. Mit ca. 18-20 kg Gepäck am Hinweg und 12-15 kg Gepäck am Rückweg haben wir uns dieses Foto regelrecht schrittweise erkämpft. Die Strecke von ca. 12,5 km ist recht flach und im Normalzustand einfach zu gehen, die unglaubliche Hitze und das (für uns) schwere Gepäck haben uns dennoch gefordert und einiges abverlangt. Umso stolzer waren wir, als wir angekommen sind. Wäre da bloß nicht der Rückweg … 😉 Und die Tatsache, dass wir in der überdurchschnittlich warmen Nacht weder Zelt noch Schlafsack gebraucht hätten, und schon gar nicht die Fleeceweste und die Jacke, welche gefühlte Tonnen im Rucksack ausmachten … 😉 Leider ging für das Video einiges daneben (unbeschreiblich, wie man bloß so viele Pannen in nur so kurzer Zeit haben kann) – aber hier geht’s ja um die Fotos und die wurden sensationell. Überzeugt euch selbst davon.

Reflection Canyon, Utah
Reflection Canyon, Utah

Titelfoto

Ausnahmsweise gibt es auch eine textuelle Beschreibung für das Titelbild – hier die Geschichte dazu: Bei unserem diesjährigen Roadtrip durch den Westen der USA haben wir wieder mal (nach genau 10 Jahren) Colorado besucht und zwar genau zur Prime Time der Fall Foliage. Und dann darf ein bestimmtes Motiv nicht fehlen – und zwar die Maroon Bells in der Nähe von Aspen bei Sonnenaufgang. Und dachten wir noch beim Mesa Arch ist zu so einer Zeit viel los so haben die Maroon Bells dies noch getoppt. (Siehe Reality-Check in unseren USA 2019-Highlights auf Instagram.) Glücklicherweise ist bei den Maroon Bells der Platz nicht so beschränkt wie die nur wenigen Meter am Mesa Arch jedoch hatten wir beim ersten Besuch fast 2 Stunden vor Sonnenaufgang schon Schwierigkeiten einen vernünftigen Platz in erster Reihe zu bekommen. Grundsätzlich ist zu den Maroon Bells zu sagen, dass es nur einen begrenzten Parkplatz gibt, welcher sich jedoch im Sommer und Herbst sehr schnell füllt und wir staunten nicht schlecht als wir noch weit vor Sonnenaufgang schon einen der letzten Parkplätze nehmen mussten. Ab 8 Uhr früh wird die Zufahrt komplett gesperrt und ist nur noch mittels Shuttlebus erreichbar. Jedenfalls standen die Fotografen Glied an Glied und jeder versuchte sich am berühmten Motiv, welches auch wirklich einzigartig ist. Jedoch war die Stimmung nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Bei unserer anschließenden Wanderung zum Kratersee entdeckte ich jedoch einen kleinen Teich ein Stückchen weiter hinten, von wo aus man ebenfalls einen fantastischen Blick hat. So war klar wir müssen am nächsten Tag nochmal kommen und zu meiner Überraschung war ich lange Zeit komplett alleine an diesem Spot und dabei ist ua. auch das Titelbild entstanden.

Weitere interessante Beiträge

Zum Zeitpunkt als wir an der Fotoparade teilnahmen waren bereits annähernd 80 Beiträge verfügbar, welche ich mir sehr gerne angesehen habe – und hier unsere bisherigen Favoriten daraus:

aiseetheworld.de: Fotolocations USA: 11 Fotospots für deine Südwesten Rundreise

suitcaseandwanderlust.com: Juxtaposition in der Fotografie

gepacktundlos.com: Die schönsten Fotos unserer Weltreise 2019

fotonomaden.com: Europareisen: 13 Fotos, die dich sofort deine Koffer packen lassen

esthers-travel-guide.com: Meine Foto-Highlights 2019 – 20 Länder in einem Jahr #fopanet

webundwelt.de: Unsere schönsten Fotos 2019

bilderausstrom.com: Fotoparade 2019 – mein Rückblick und meine Bilder

jennifer-alka.photography: Meine schönsten Bilder 2019 – die große Fotoparade!

travellingcarola.com: Fotoparade-2019

imprintmytravel.com: Fotoparade 2019: Die Highlights des Reisejahres in Bildern

barfussimsand.de: Fotoparade 2019 Meine schönsten Bilder

takeahike.de: Fotoparade 2019 Schon wieder ist ein Jahr fast vorbei

reisewut.com: Schönste Bilder Fotos

Wir sind - von links nach rechts - Carina und Daniel. Das Reisen und das Fotografieren zählen zu unseren großen Leidenschaften.
Auf unserem Blog berichten wir von den beeindruckendsten Momenten und zeigen die schönsten Fotos. Zur Zeit ist unser Blog noch sehr überschaubar, darum trage dich doch in unserem Newsletter ein, damit wir dich (versprochen max. 1x pro Monat) über neue Posts informieren können.
Schön, dass du da bist! Wir hoffen, dass wir dir behilflich waren to get lost in travel.

16 thoughts on “Unsere schönsten Fotos aus dem Jahr 2019”

  1. Ganz große Klasse – sehr tolle Bilder!
    Mein Favorit ist auch das Sonnenaufgangsbild des Reflection Canyons. Dicht gefolgt vom Taj Mahal.
    Viele Grüße und tolle Momente für 2020!
    Stephan

    1. Hi Stephan, vielen Dank – freut uns dass unsere Auswahl dir gefällt. Vom Taj Mahal gäbe es noch weitere Perspektiven (vorallem die klassischen), haben uns jedoch für dieses entschieden – auch weil es eine unbekannte ist. In jedem Fall ein sehr beeindruckendes Gebäude. Und der Reflection Canyon musste es einfach sein – er war ja eigentlich der Hauptgrund für unsere heurige USA Reise und auch der Ausblick den wir uns “erkämpft” hatten. Deine Seite gefällt uns auch sehr gut. lg daniel

  2. Hallo Carina,
    vielen Dank für deine tollen Impressionen aus dem Jahr 2019.
    Das war wirklich ein sehr intensives Reisejahr und die Bilder sprechen für sich… Eines schöner als das andere.
    Besonders Georgien und Armenien scheinen sehr interessant zu sein – das hatte ich bisher gar nicht so auf dem Schirm…
    Aber sollte ich eines Tages mal wieder nach Europa kommen, werde ich diese Länder definitv bereisen.
    Auch Slowenien würde mich sehr reizen – ich kenne dieses Land bisher nur von der Durchreise nach Kroatien und fand die Landschaft von der Autobahn aus schon so beeindruckend, dass ich es auf meine Reiseliste gesetzt habe.
    Weiterhin frohes Reisen und ganz liebe Grüße aus Argentinien

    1. Hi Jennifer, vielen Dank auch dir – deine Impressionen aus 2019 sind ja auch sehr sehenswert. Eine Location dabei befindet sich auch sehr weit oben auf unserer Bucket List – nämlich Prypjat. Georgien und Armenien empfehlen wir sehr – es ist dort (noch) relativ ruhig und man kann noch die Ruhe genießen. Dir auch viel Spaß in Südamerika – wir hatten das Glück auch schon einige Monate dort zu verbringen und wir sind uns sicher wir kommen wieder. lg daniel

      1. Hallo Daniel,
        vielen Dank für deine schnelle Antwort.
        Prypjat kann ich euch wirklich nur wärmstens empfehlen… Ich war 4 Tage in der Exclusion Zone von Tschernobyl und es war wirklich der Wahnsinn. Besonders die Führung durch das Atomkraftwerk und das Museum in Tschernobyl gingen mir persönlich sehr unter die Haut. Das waren Gänsehaut-Momente über die ich ebenfalls noch berichten werde… Lohnt sich auf jeden Fall und wenn ihr schon einmal dort seid, schaut euch auch die Stadt Kiew an – ebenfalls sehenswert.
        Falls ihr Tipps bezüglich Tschernobyl oder Kiew braucht, könnt ihr mir gerne kontaktieren.
        Ich werde meine Zeit hier in Südamerika auf jeden Fall weiterhin in vollen Zügen genießen… Sowohl die Landschaften als auch die Herzlichkeit der Menschen beeindrucken mich sehr.
        Liebe Grüße Jenny

        1. Hi Jenny, wow du warst gleich 4 Tage dort – wir haben überlegt ob 1 oder 2 Tage, tendieren aber zu 2. Es gibt ja mehrere Gründe dort hinzufahren – neben dem Offensichtlichen, dass dies ein fotografisches Paradies ist, sind wir als Kinder der 80er sehr an den Ereignisse interessiert und möchten uns dies persönlich ansehen. Hast du bisher einen Favoriten in Südamerika – wir waren ja sehr beeindruckt von den Landschaften in Patagonien und in Ecuador. Bolivien und Kolumbien hat uns auch sehr gut gefallen – aktuell ist es ja teilweise leider politisch recht unruhig in der Gegend. lg daniel

          1. Hallo Daniel,
            ja, ich war volle 4 Tage in der Zone und es wurde ehrlich gesagt nicht langweilig 🙂 Es sind so viele unterschiedliche Gebäude die man besuchen kann und ich wollte auch unbedingt die Führung durch das Atomkraftwerk mit dabei haben.
            Da haben wir neben der Liebe zum Reisen und der Fotografie noch etwas gemeinsam. Ich bin sogar im Jahr des Unglücks 1986 geboren…
            Bisher habe ich noch keinen Favoriten was Südamerika betrifft… Allerdings war ich bisher auch nur 3 Monate in Brasilien unterwegs und bin jetzt seit Mitte des Monats in Argentinien. Aktuell gestaltet es sich sprachlich etwas schwierig mit dem spanischen. Ich hatte vor der Reise über eine App spanisch gelernt und das in meinen wenigen Tagen die ich in Spanien war auch angewendet – dadurch dass ich aber zwischenzeitlich portugisisch gelernt habe und Spanisch 4 Monate nicht genutzt habe, habe ich mein komplettes Spanisch vergessen und bin sozusang “Language confused”. Ich hoffe, dass sich das bald legt.
            Übrigens ging heute mein neuer Blogbeitrag über die brasilianische Seite der Iguazu-Fälle online – falls dich / euch das interessiert dürft ihr gerne mal bei mir vorbeischauen: https://jennifer-alka.photography/iguazu-wasserfalle-brasilien/
            Ich habe mir für das Reisen durch Südamerika ein Zeitfenster von ca. 2 Jahren gesetzt – mal sehen, wie lang mein Geld wirklich reicht… 😛 So habe ich genug Zeit, die Sprachen zu lernen und jeden Ort in vollen Zügen zu genießen.
            Liebe Grüße Jenny

          2. Hi Jennifer,
            sehr cool. Darf ich fragen wo du den Trip gebucht hast und wo du übernachtet hast? Und wegen Südamerika – das mit Spanisch ist ja so seine Sache – ich hatte es in der Schule, daher verstehe ich den Großteil, selber sprechen fällt mir aber sehr schwer, da bräuchte man viel Übung – zum Glück tut sich da Carina leichter. Aber ohne Spanisch geht es in Südamerika teilweise garnicht, wobei unser Eindruck war, dass wir in Argentinien noch am einfachsten mit Englisch durch kamen. Dein Blogartikel zu den Iguazu Fällen ist sehr interessant – ich finde auch deine Langzeitbelichtungen ohne Stativ beeindruckend. Und wow zwei Jahre sind aber cool, das ist denke ich ein guter Rahmen um sehr viel zu erleben und sehen zu können, unsere 4 Monate waren einfach zu kurz und das obwohl wir aufgrund zwei vorangegangener Reisen schon Chile und Peru ausgelassen hatten und außer Rio und die Iguazu Wasserfälle auch Brasilien. Viel Spass noch – genieße den Sommer – hoffentlich auch mit einem Abstecher in das unserer Meinung nach schönste Ende der Welt. lg aus dem grauen und kalten Wien

  3. Ganz tolle Aufnahmen. Ich bin seit letzem Jahr ein riesengroßer Fan. Ansonsten mag ich eure Aufnahmen zu fremdländisch und einheimisch. Trotz frühem Aufstehen habe ich den Taj Mahal damals nicht so menschenleer erlebt. Und der Neusiedlersee ist sowie immer irgendwie schön.

    Liebe Grüße in meine alte Heimat Österreich
    Carola

    1. Vielen Dank. Das mit dem Taj Mahal ist so eine Sache – man muss definitiv unter den Ersten sein, damit man es schafft Bilder ohne Leute zu machen. Dann kommt es auch sehr auf den Wochentag und vermutlich auch auf den jeweiligen Zeitpunkt an (wir waren im Jänner an einem Dienstag und Mittwoch – der Mittwoch war bedeutend ruhiger). Und drittens an die genaue Location – wir haben festgestellt, dass die meisten Leute sich (zumindest zur frühen Uhrzeit) im Hauptbereich zentral vor dem Taj Mahal sammeln. lg und liebe Grüße Daniel

    1. Hi Gerfried,
      vielen Dank – freut uns auch immer sehr – man denkt Österreich ist so klein – aber es finden sich immer wieder österreichische Kollegen. Deine Seite ist sehr spannend, wir überlegen auch ob wir ins Wohnmobilabenteuer einsteigen sollen – werde mich mal auf deiner Seite genauer umsehen. lg daniel

  4. Hi Carina und Daniel,

    eure Bilder bei der Fotoparade sind wirklich der Hammer. Die Sonnenuntergänge in Utah sind nur schwer zu toppen – echt stark! Richtig gut gefällt mir auch das Foto aus Uschguli, das richtig Lust auf einen Trip nach Georgien macht. Vielen Dank euch beiden für die Inspiration.

    Beste Grüße, Daniel.

    1. Hi Daniel, vielen Dank – nicht nur die Sonnenuntergänge sind dort unglaublich – ich bin der Meinung Utah ist der landschaftlich reizvollste Platz auf unseren Planeten – was dort die Natur teilweise geschaffen hat ist unglaublich. Georgien ist sehr zu empfehlen – für europäische Verhältnisse noch sehr unberührt. lg daniel

  5. Hallo ihr zwei,
    Ganz tolle und stimmungsvolle Landschaftsfotos sind das! Die Armenien- und Georgien-Fotos machen wirklich neugierig auf die beiden Länder, die bisher zugegeben noch so gar nicht auf meiner Reiseliste standen. Aber diese Landschaften sehen richtig vielversprechend aus!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Johanna

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *